IMAfiction 2017

IMAfiction ist die Portraitserie des Institutes die Künstlerinnen aus allen Bereichen der elektronischen Kunst mit einem Fokus auf Klang gewidmet ist. Bisher erschienen sind Portraits von Liesl Ujvary, Rebekah Wilson aka Netotschka Nezvanova, Heidi Grundmann, Eliane Radigue, Andrea Sodomka, Maryanne Amacher, Anne La Berge und Electric Indigo.

© Reinhart Mayr

07 07 2017 – 10 07 2017 Präsentation von Portrait #08 Electric Indigo | #06 Maryanne Amacher | #04 Eliane Radigue in Kooperation mit Heroines of Sound Festival, Radialsystem, Berlin

07 07 2017 18:00 Panel 1
Frauen in der elektronischen Musikszene: Engagement, Vernetzung, Öffentlichkeit

10 11 2017 Präsentation von Portrait #04 Eliane Radigue | #07 Anne La Berge | Splendor, Amsterdam | in Kooperation mit Splendor, Amsterdam

26 11 2017 16:00
Beatriz Ferreyra 80 | Konzert und Premiere von
Portrait #09 Beatriz Ferreyra in Kooperation mit Wien Modern und ACP (The Acousmatic Project), Kuppelsaal der TU Wien

Unfold

Eine Kooperation mit LIMA (Amsterdam) www.li-ma.nl und der Medienwerkstatt Wien www.medienwerkstatt-wien.at

Netzwerktreffen 07 02 2017 | LIMA Amsterdam
Symposium Future Proof ?! 08/09 02 2017 | Stedelijk Museum Shiedam

Symposium Entfalten 18 12 2017 | Medienwerkstatt Wien 11:00 – 19:00
Ausstellung Entfaltet 12 01 2018 – 29 01 2018 | Medienwerkstatt Wien | Kuratorinnen: Gerda Lampalzer und Elisabeth Schimana

Unfold_750Re-interpretation als radikale Strategie zur Erhaltung und Vermittlung zeitbasierter Medienkunst.

Das Projekt wurde von LIMA initiiert und 2016 in mehreren interdisziplinären Netzwerktreffen weiterentwickelt. Die grundlegende Fragestellung ist: Wie katapultieren wir ephemere analoge/digitale Kunst ins nächste Jahrtausend?

Medien sind vom Aussterben bedroht, Daten können nicht mehr ausgelesen werden und unsere Kultur versinkt im digitalen Nirvana. Neben permanenter Migration von Daten und der Erhaltung und Pflege aussterbender Hardware ist Re-interpretation, oder einfach Interpretation – wie es die Musik seit Urzeiten bereits tut, eine vielversprechende Strategie.

Was bedeutet das im musealen Kontext, in Fragen der Preservierung?
Wann sprechen wir bei einer Re-interpretation von einem neuen Werk?
Diesen und anderen Fragen wird in weiteren interdisziplinären Netzwerktreffen nachgegangen und anhand von Aufträgen an KünstlerInnen Medienkunstwerke zu interpretieren praktisch umgesetzt und analysiert.

Mediation by reinterpretation

IMAfocus Lichtton

21 03 2017 – 31 03 2017 | Salon Izidor Kršnjavi (School of Applied Arts and Design) | Zagreb | PROGRAMM
in Kooperation mit UBU (Organizam)

27 07 2017 20:30 | Strandbad Drosendorf | in Kooperation mit Filmclub Drosendorf | Moderation: Cordula Bösze | KuratorInnen: Elisabeth Schimana und Peter Szely | PROGRAMM

11 10 2017 – 13 10 2017 | Freiraum St. Pölten, FH St. Pölten | in Kooperation mit Freiraum und FH St. Pölten, UBU und Sintoment Zagreb | Kuratorin: Elisabeth Schimana | PROGRAMM

Lichttonscheiben (Sonic Luz)
© noid

Das Licht spricht, das Licht musiziert

Mit diesen Worten stellt Emerich Spielmann 1929 sein Superpiano in einer Sendung der Wiener Radiostation RAVAG vor. Lev Termen erfindet 1931 die erste Lichtton Rhythmusmaschine (Rhythmicon) und der russische Komponist Arseny Avraamov, sowie der deutsche Filmemacher Oskar Fischinger zeichnen in den frühen 30er Jahren Klänge auf Filmstreifen.

Ende der 50er Jahre entwickelt der in N.Y. lebende österreichische Komponist Max Brand einen optischen Synthesizer zeitgleich und auf dem selben Prinzip basierend wie Daphne Orams Oramics System.

KünstlerInnen und ForscherInnen sind eingeladen in Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten die Prinzipien des Lichttons zu beleuchten und ins 21. Jhd. zu transferieren.